Chronik des Vereins


In den Jahren 1955 bis 1958 gab es für die Jugend in Vaalserquartier weder auf Kulturellem noch auf sportlichem Gebiet die Möglichkeit zur Freizeitgestaltung.

Auf Drängen der Jugend beschlossen daher die Bürger, ein Spielmannskorps aufzubauen.

Im Sommer 1958 wurde der Verein gegründet

Zu diesem Zeitpunkt erhielt der Verein den Namen:
 

"Trommler-und Fanfahrenkorps Grenzland 1958 e.V."

 

Die Vereinsfarben wurden: Schwarz/Weiß
  Zum ersten Vorsitzenden wurde der Kamerad Max Bethke gewählt.

Das Ziel des Vereins war die Freizeitgestalltung und Erziehung der Jugend im Spielmannssport.
 Ebenso setzte sich der Verein einen Wahlspruch:
  "Freundschaft,Treue,wahres Wort,
  sei uns Sportlern stets ein Wort."

Ein Großteil der Spielleute hatte schon eine gewisse Vorbildung im Spielmannssport. So war es möglich, daß der Korpsführer, Bernhard Jussen, bereits nach zwei Monaten erstmalig den Taktstock zu einem öffentlichen Auftritt hob.

Auf diesem Stiftungsfest zeigten die Spielleute, was sie in der kurzen Zeit Beachtliches gelernt hatten.
 Unter großer Aufopferung und Kameradschaft gelang es dem Korps in kurzer Zeit, seinem Namen großes Ansehen zu verschaffen.

1961 fand ein großes Freundschaftstreffen der Trommler - und Fanfarenzügen mit anschließender feierlicher Schellenbaumweihe statt.

Im gleichen Jahr wurde der Korpsführer Bernhard Jussen, zum Ehrenkorpsführer ernannt.

Als 1962 die Einsatzbereitschaft der Spielleute nachließ, drohte dem Verein der Zusammenbruch.

Mit alten und neuen Leuten wurde vom Korpsführer, Erhard Bethke, ein Trommler - und Pfeifferkorps aufgebaut.

1965 kam wieder eine Fanfarenabteilung hinzu. Von diesem Zeitpunkt an erzielte das Korps beachtliche Erfolge.

Am 14.05.1968 veranstaltete das Korps aus anlass seines 10-jährigen Bestehens einen

internationalen Wettstreit.

Vaalserquartier stand ganz im Zeichen der Spielleute.
 Um das Repertoire zu erweitern, wurden noch Jagdhörner in das Korps eingebaut.
 

Nach zahlreichen Erfolgen, mit dem Gewinn des großen Preises von Nordrhei-Westfalen, konnte das Korps als einziger Verein aus dem Raum Aachen am internationalen Wettsreit zur Erringung des Europapokals in Köln teilnehmen. Gegen starke Konkurrenz aus der Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich, errangen das Korps in der Gesamtwertung der Fanfarenklasse A den zweiten Platz.
 
1972 wurden Ventilfanfaren angeschaft, um die musikalischen Möglichkeiten zu vergrößern.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Korps zahlreiche Preise errungen, unter anderem

                           Spielmannsklasse A und B:               25 Ehrenpreise   
                     Fanfaren-und Hörnerklasse:               30 Ehrenpreise
                           Korpsführerpreise in der
                           Spielmannsklasse A und B
                           und Fanfarenklasse:                                    26 Ehrenpreise
                           Festzug und Drumbandkl.:                       10 Ehrenpreise
                           Konzert-und Marschwettstreit:                8 Ehrenpreise
                           Solisten in Flöten, Trommeln
                           Fanfaren und Lyra:                                         46 Preise

1974 legte sich der Verein neue Uniformen zu.
 
  Im Januar 1976 unter der organisatorischen Leitung des Vorsitzenden, Helmut Körfer, nahm das Korps die erste Schallplatte auf.
Durch den großartigen Erfolg wurde das Korps animiert, im Januar 1977 die zweite Schallplatte aufzunehmen.
 
In der Zeit vom 30.04. bis 01.05.1978 wurde das 20 jährige Bestehen des Vereins, mit einem internationalen Freundschaftstreffen gefeiert.
 Noch im gleichen Jahr nahmen die Spielleute ihre dritte Schallplatte auf.
 
 
1980 legte man sich neue Uniformen zu, um den optischen Eindruck zu verbessern.
Nachdem bereits 1 Jahr vorher neue Instrumente angeschafft wurden.

 Ebenso gönnten sich die Spielleute 1980 eine 10 tägige Reise nach Mallorca, als Belohnung für den stetig steigenden Erfolg, 

 1981 eine Fahrt nach Schweden und 1982 wiederum eine Fahrt nach Mallorca folgten.
  


  1983 beging der Verein sein 25 jähriges Bestehen mit einem bunten Showprogramm und einem internationalen Freundschaftstreffen, an dem über 30 Vereine aus Nah und Fern teilnahmen.

 

Im November 1985 folgte die Aufnahme der vierten Schallplatte.
Etwa ein Jahr danach übernahm Heinz Bonn die musikalische Leitung.

 

Im Sommer 1987 begleiteten die Spielleute die Karnevalsgesellschaft " Öcher Storm " zu einem bundesweiten Treffen der Garden nach Duisburg, wo sie anschließend ein vielumjubeltes Bühnenkonzert gaben.

 

In der Karnevalssession 1987/88 folgten noch einige gemeinsame Auftritte und erstmals nach zehn Jahren wieder eine Teilnahme am Rosenmontagszug in Aachen.
 Die Jahre 1987/88 brachten eine umfangreiche Erneuerung und Erweiterung der Instrumentierung.
Im Herbst 1988 tätigte das Korps eine Fahrt an die Spanische Mittelmeerküste.

Nach der Karnevalssession 1991 engagierte der Verein einen Berufsmusiker, der die Ausbildung am Instrument und in der Notenlehre übernahm.
Den neuen Satz von Kompositionen und die überarbeitung des bestehenden Repertoires erweiterten das Aufgabengebiet von Herrn Jochen Wagner.
 
1992 gehörte auch die Pflege Freundschaftlicher Kontakte zu dem Hauptinteresse des Vereins.

So wurden neben der Teilnahme am Aachener Musikfest, zahlreiche Auftritte bei befreundeten Vereinen absolviert.
 Rechtzeitig zum Aachener Stadtfest präsentierten sich die Fanfaren-Trompeter mit einem neuen Programm.

Swingende Hits, Evergreens und Oldies, sind neben südamerikanischen Rhytmen der Kern des Repertoire. Eine breite Palette, die bei den Zuhörern großen Anklang fand.

Den Jahresabschluss 1992 bildete die musikalische Eröffnung des Aachener Weihnachtsmarktes.

Zu Beginn des Jahres 1993 traten die " Grenzländer " erstmals bei der Verleihung des Ordens " Wieder den tierischen Ernst " auf und im Verlauf der weiteren Karnevalssession schlossen sich viele erfolgreiche Auftritte an.
 Den Vorbereitungen für das Stadt-und Musikfest 1993, wird auch in diesem Jahr wieder besondere Aufmerksamkeit zuteil.
 Eine menge Arbeit, aber auch eine schöne Aufgabe, der sich der Verein mit all seinen aktiven, inaktiven und Freunden gerne stellte.